• 28.01.2012, 10:56:23
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KV-Finance: GPA-djp Heinzl: "Haben Erwartungen der Angestellten in den Betrieben realistisch eingeschätzt"

Massive Zustimmung für die gewerkschaftlichen Forderungen - in ganz Österreich Betriebsversammlungen bereits am 2. Februar

Wien (OTS/ÖGB/GPA-djp) - Wien (OTS) - Innerhalb von wenigen Tagen
haben BetriebsrätInnen und GPA-djp-AktivistInnen rund 40.000
Beschäftigte im Finance-Sektor persönlich über den bisherigen
Verhandlungsstand bei den diesjährigen KV-Verhandlungen informiert.

"Die Zustimmung zu unseren Forderungen war massiv. Offensichtlich
haben wir die Situation in den Betrieben sehr realistisch
eingeschätzt", sagt GPA-djp Verhandlungsleiter Wolfgang Heinzl. Für
den 2. Februar wurden in ganz Österreich flächendeckend
Betriebsversammlungen einberufen, um über die Verhandlung vom 31.
Jänner zu informieren.

Die BetriebsrätInnen und die GPA-djp forderten beim Start der
Kollektivvertragsverhandlungen am 17. Jänner eine Gehaltserhöhung von
4,9 Prozent. Die Arbeitgeber legten kein Gegenangebot und
signalisierten außerdem, einzelne Institute von der Gehaltsrunde
ausnehmen zu wollen.

"Dass die Arbeitgeber kein Angebot gelegt haben, ist vielen
Angestellten sauer aufgestoßen. Angesichts der Jahresinflationsrate
von 3,3 Prozent und der hohen Preise der Güter des täglichen Bedarfes
wie z.B. der Energiekosten, des produktiven Ergebnisses des
Finance-Sektors und der Wirtschaftsentwicklung ist die Forderung von
4,9 Prozent mehr als gerechtfertigt", bewertet Heinzl die erste
Verhandlungsrunde.

BetriebsrätInnen und GPA-djp AktivistInnen informierten innerhalb
kürzester Zeit bereits mehr als die Hälfte der rund 80.000
Angestellten im Finance-Sektor persönlich über das Ergebnis der
ersten Verhandlung.

"Uns war es wichtig, die Angestellten direkt in den Büros und
Filialen über die Verhandlungen zu informieren, um uns vor Ort ein
Bild von der Stimmung in den einzelnen Betrieben zu machen. Die große
Welle der Zustimmung für unsere Forderung und das Unverständnis
gegenüber der Vorgehensweise der Arbeitgeber hat uns gezeigt, dass
wir mit unseren Forderungen ganz nah an den Erwartungen in den
Betrieben dran sind", so Heinzl weiter.

Um über die Verhandlungen am 31. Jänner rasch informieren zu können,
wurden für den 2. Februar in ganz Österreich flächendeckend
Betriebsversammlungen einberufen. "Unser Ziel ist es, die
Verhandlungen zügig abzuschließen. Dazu müssen wir möglichst zeitnah
über den Verhandlungsstand informieren. Wir werden die
Betriebsversammlungen so abhalten, dass der Geschäftsbetrieb
ungestört bleibt und bitten schon jetzt alle KundInnen um
Verständnis, falls es dennoch zu Beeinträchtigungen kommt", so
Heinzl.

Die Teilnahme an Betriebsversammlungen ist ein verbrieftes Recht und
gilt als Arbeitszeit, heißt es in der GPA-djp abschließend.

Rückfragehinweis:
GPA-djp
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 0676 817111511
E-Mail: [email protected]
http://www.gpa-djp.at

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